Eine “unbewusste” Frage gestellt … am nächsten Tag eine “ernsthafte” Antwort erhalten … und schon herrscht absolutes Kopfchaos.
Eine “unbewusste” Frage gestellt … am nächsten Tag eine “ernsthafte” Antwort erhalten … und schon herrscht absolutes Kopfchaos.
Letzten Samstag wurde in unserer Gemeinde ein Frauenfrühstück veranstaltet. Doris Schulte war die Referentin und sie behandelte das Thema “Hilfe, ich werde gelebt! Zeit gewinnen für sich selbst”.
Während des Vortrags erzählte sie u. a. eine Geschichte von einer Freundin, die wohl eine gut laufende Firma besaß und daraus resultierend sich ein großes Haus leistete, mit Schwimmbad, großem Garten und und und
Um die damit beinhaltende Arbeit mit dem Haus und Grundstück zu bewältigen, stellte diese Freundin mehrere Angestellte ein. Doch irgendwann ging die zuvor gut laufende Firma pleite und die Freundin musste nach und nach die Angestellten entlassen. Von da an musste sie sich selbst um ihr Besitz kümmern und hatte immer weniger Zeit für sich selbst. Irgendwann sagte diese Freundin dann von sich selbst: “Ich bin Sklavin meines Besitzes”.
An diese Geschichte erinnere ich mich momentan fast jeden Abend, wenn wir wieder dabei sind, unsere Sachen auszumisten und sauber in Kartons zu verpacken für den bevorstehenden Umzug. Bei jedem Gegenstand, was ich in die Hände nehme, stelle ich mir nun die Frage, brauchst du das wirklich noch und/oder hält es dich evtl. von wichtigeren Dingen in meinem Leben ab? Wie sieht es aus mit den irdischen Gütern, die man um sich herum hordet? In Kolosser 3, 2 ist zu lesen: Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist!
Was nützt mir mein ganzer Besitz hier auf der Erde? Was bringt es mir, wenn ich mich anstatt mit dem Wort Gottes zu beschäftigen oder mich in unserer Gemeinde einbringe mich um meinen Besitz kümmern muss?
… denn unseren Besitz können wir nicht mit in den Himmel nehmen und sicherlich einiges hält uns davon ab, die Nähe zu Jesus zu suchen.
Da der Umzug immer näher kommt und dadurch die Zeit immer knapper wird, melde ich mich hier schon mal ab. Ich schätze, dass Mitte/Ende April alles geschafft ist und sich dann wieder alles normalisiert!
Tschüssi … macht’s gut!
Ich merke es ist an der Zeit für Veränderung. Ich merke, wie der Geist Gottes in mir wirkt und mir immer mehr zeigt, was wichtig in meinem Leben sein soll und was völlig unwichtig ist. Viele Dinge, die mir in den letzten Monaten oder gar Jahren doch so wichtig waren, treten immer mehr in den Hintergrund. Auch habe ich an vielem nicht mehr die “Freude” die ich vorher hatte und vieles wird mir sogar fast zur Belastung. Es wird Zeit, das ich meine Prioritäten anders setze und für mich erkenne, was wirklich wichtig in meinem Leben ist und mich dabei vom Heiligen Geist leiten lasse.
Sicherlich liegt es auch daran, dass ich in diesem Jahr 40 werde und man sich doch vermehrt Gedanken macht … war das alles schon? Willst du so weiter leben? Und sicherlich möchte ich auch, dass es zu Veränderungen kommt. Veränderungen, die ich mit meinem lieben Ehemann und vor allem mit Jesus Christus, umsetzen möchte! Und ich weiß beide werden mir dabei helfen und mich unterstützen … besonders wenn es nach dem Willen Gottes ist :-D