Bereits vor unserem Umzug in unsere neue Wohnung habe ich in dem Beitrag “Sklave seines Besitzes” darüber berichtet, wie wir uns während des Kisten packens von Dingen verabschiedet haben, die man nicht wirklich noch braucht. Vieles davon wurde verschenkt und entsorgt.
Das ist jetzt über 4 Monate her und ich habe immer noch das Gefühl, dass ich zuviel an Ballast mit mir rumschleppe und um mich herum habe. Doch es fällt unheimlich schwer sich davon zu trennen, denn mittlerweile habe ich erkannt, das es nicht nur die materiallen Dinge sind, die mich so belasten. Vielmehr sind es Gewohnheiten, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben. Es sind Verpflichtungen die man eingegangen ist und nun merkt, wie unwichtig die doch sind. Und ganz nebenbei hat man sich von wirklich wichtigen Dingen immer mehr entfernt oder gar ganz verabschiedet.
Doch so langsam sehe ich ein, dass etwas geschehen muss das ich anfangen sollte mich davon zu trennen, denn dieser Ballast hindert mich an wirklich wichtigen Dingen, die ich tun möchte und tun sollte. Sie machen mich nicht glücklick sondern eher sogar Unzufrieden und unglücklich. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie erschlagen und erdrücken mich. Vieles davon ist Last geworden, Ballast der abgeworfen gehört, damit man nicht erdrückt wird.
Doch ich weiß, hier gibt es jemand der mir dabei hilft, der mir zu Seite steht, seine schützende Hand über mich hält und mir hilft diesen Ballast los zu werden:
Von allen Seiten umgibst du mich, und hältst deine Hand über mich.
Psalm 139,5