Die Sache mit der Geduld ist so ‘ne Sache, wenn man keine hat
Die Sache mit der Geduld ist so ‘ne Sache, wenn man keine hat
Ich kaufe ab und zu mal etwas bei e*b*a*y. Meistens sind es bei mir die sogenannten Sofort-Käufe.
Nur eine Sache finde ich bei der Aktion immer seltsam. Wieso muss ich als Käufer meistens meine Bewertung als erstes abgeben, bevor der Verkäufer mir seine gibt. Ich meine, mehr als die Sache zu kaufen und zu bezahlen kann ich doch nicht machen. Und wenn der Verkäufer dann das Geld auf seinem Konto hat, ist doch von meiner Seite aus nichts mehr zu tun, als nur noch abzuwarten bis die Ware bei mir eintrudelt. Also müsste doch der Verkäufer eigentlich zuerst die Bewertung abgeben … oder irre ich mich da?
… und grad bekam ich einen Anruf vom Optiker und mir wurde mitgeteilt, dass die von mir ausgesuchte Brillenfassung nicht mehr verfügbar ist. Das bedeutet, dass ich ein 4. Mal dort hin muss um mir eine andere Fassung auszusuchen und dann nochmals ein 5. Mal, damit ich dann die hoffentlich fertige Brille abholen kann … menno
Bei Susi gibts was ganz tolles zu gewinnen … und zwar ihre erste Stempelplatte!
Wenn das nicht mal ein toller Gewinn ist.
… wie die Zeit mal wieder rast! Nun haben wir bereits Anfang März!
Also das Probearbeiten verlief prima und wir können es uns vorstellen, dass ich dort in der Buchhaltung einsteige. Nun müssen sich nur noch die Herren Geschäftsführer einig werden und den Ablauf koordinieren! Meine Wünsche habe ich geäußert und nun mal schauen, was daraus wird … es bleibt weiter spannend!
Leider hatte ich die letzte Woche absolut keine Muse und auch keine Zeit mal etwas von mir zu posten und deshalb bin ich euch auch ein paar Daten schuldig!
Wochenwaage 30. Woche (09.02.-15.02.2010)
Hier hatte ich eine Stress-Pause für mich eingelegt! Zudem war es Rosenmontag und ich hatte ein paar Tage frei.
Wochenwaage 31. Woche (16.02.-22.02.2010)
Wochenzunahme: + 1,4 kg
Gesamtabnahme: - 16,9 kg
OK … es lief nicht sonderlich gut mit der Abnahme, aber ich bereue nichts 
Die selbstgebackenen Faschingskrapfen waren lecker, auch die gekauften Berliner und all’ die anderen Schleckereien! Ich hatte das irgendwie gebraucht, durch die Anspannung mit dem Probearbeiten!
Nun bin ich aber wieder total relaxed und finde wieder langsam in das Programm hinein!
Wochenwaage 32. Woche (23.02.-01.03.2010)
Gestern viel leider das WW-Treffen aus.
Seit Mittwoch mache ich für 1,5 Wochen ein Probearbeiten in der Buchhaltung in einer anderen Firma. Wenn alles passt soll ich dann neben meinem Job im Copyshop dort stundenweise aushelfen. Ich habe zwar etwas Erfahrung in Buchhaltung, aber das ist schon einige Jahre her. Bevor es dort mit dem Probearbeiten los ging, hatte ich dermaßen Panik, dass ich dem nicht gewachsen bin und das es vor allem in die Hose geht und ich mich plamiere, da diese Firma zu unserem Kundenkreis gehört und ich die Leute halt als “Kunden” kenne.
Nach den vergangenen 3 Tage kann ich nun sagen, es macht mir unheimlich viel Spass und Freude und ich kann mir die Mitarbeit in dieser Firma sehr gut vorstellen. Es ist ein junges, total nettes und hilfsbereites Team, dass wirklich für jede Hilfe dankbar ist. Meine Angst im Vorfeld war total unbegründet, denn ich wurde total freundlich aufgenommen!
Trotzdem muss ich zugeben, dass es doch anstrengend ist, sich den ganzen Tag auf die vielen Zahlen zu konzentrieren und hatte immer nach der Arbeit mit etwas Kopfschmerzen zu kämpfen. Aber ich denke, dass das auch nur eine Frage der Zeit und vor allem der Gewohnheit ist.
Eine weitere Umstellung ist, dass ich im Copyshop “Einzelkämpferin” bin und dort den ganzen Tag alleine bin, außer wenn meine Kunden kurz kommen, die aber auch nur ein paar wenige Minuten da sind. Nun ist es ein Großraumbüro mit mehreren Mitarbeitern und natürlich kommen aus anderen Abteilungen auch andere Mitarbeiter, so dass immer Bewegung in diesem Büro ist. Ich kann zwar alles um mich herum auszublenden, wenn ich mich auf etwas konzentrieren muss, aber ich sollte noch etwas an der zwischenmenschlichen Kommunikation arbeiten. Denn es fällt mir etwas schwer, mich mit den Mitarbeitern zu unterhalten, da ich es ja nun seit 5 Jahren nicht mehr gewohnt war. Aber ich denke, dass da sicherlich auch bald meine Scheu fallen wird, wenn alles vertrauter ist und man sich etwas mehr kennengelernt hat.
Nun mal schauen, was daraus wird. In einer Woche weiß ich evtl. mehr! Es ist und bleibt spannend!
Ich stehe vor einer schweren Entscheidung!
Entweder ich gehe gleich vom 3. Stock (ohne Aufzug) in den Keller und hole Wäsche aus dem Trockner und nehme die Wäsche, die sich noch in der Waschmaschine befindet, mit und hänge diese in der Wohnung auf einen Wäscheständer. Habe dann ab ca. 20.15 Uhr meine Ruhe und kann es mir auf der Couch, aber ohne meinen Lieblingsschlafanzug, bequem machen …
… oder …
… ich laufe dann ca. 2 Std. später nochmals vom 3. Stock (immer noch kein Aufzug) in den Keller und hole dann die Wäsche, die beim ersten Gang in den Keller in den Trockner geworfen wurde, hoch und habe dann das Vergnügen meinen Lieblingsschlafanzug noch etwas warm vom Trockner anzuziehen und mich damit dann ins Bettchen zu kuscheln.
Sehr schwer die Entscheidung!
Wahrscheinlich werde ich mich nachher im Keller entscheiden.
… gibt’s bei der Sonja. Zu gewinnen gibts ein schönes Sockenwolle-Set von Wolle R*ö*d*e*l. Ich habe zwar bei Verlosungen generell kein Glück, aber ich versuche es trotzdem.
Wer noch mitmachen möchte sollte sich aber sputen, denn Anmeldeschluss ist bereits heute.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes
und besinnliches Weihnachtsfest.
Genießt die Zeit im Kreise Eurer Lieben und
lasst euch von der festlichen Stimmung ergreifen.
Hier noch eine Geschichte für Euch:
Zwiegespräch an der Krippe
Da besuchte der kleine Junge seinen Großvater, er schaute zu, wie er an einer mächtigen Krippenfigur schnitzte. Einige andere standen schon fertig auf dem Tisch. Und als der Junge ein wenig müde seinen Arm auf die Tischkante legte, merkte er, wie alle Gestalten lebendig wurden. Und er war ganz erstaunt, dass er mit ihnen reden konnte. Und noch mehr: Hirten, Könige, Maria und Josef waren nicht mehr klein und er nicht mehr groß, sondern er ging mitten unter ihnen umher, ohne aufzufallen. Und so ging er mit ihnen in den Stall von Bethlehem hinein. Da schaute er das Kind an - und das Kind schaute ihn an.
Plötzlich bekam er einen Schreck und die Tränen traten ihm in die Augen. Warum weinst du denn, fragte das Jesuskind? - Weil ich dir nichts mitgebracht habe. - Ich will aber gern etwas von dir haben, entgegnete das Kind. - Da wurde der Kleine rot vor Freude. - Ich will dir alles schenken was ich habe, stammelte er. - Drei Sachen will ich von dir haben, sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der kleine Junge ins Wort: Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch mit den vielen Bildern? - Nein, erwiderte das Jesuskind, das alles brauche ich nicht. Dazu bin ich nicht auf die Erde gekommen.
Ich will von dir etwas anderes haben. Was denn, fragte der Junge erstaunt? Schenk mir deinen letzten Aufsatz, sagte das Jesuskind leise, damit es niemand anders hören sollte. Da erschrak der Junge. - Jesus, stotterte er velegen und kam dabei ganz an die Krippe und flüsterte: Da hat doch der Lehrer darunter geschrieben “nicht genügend”. -
Ebend deshalb will ich ihn haben. - Aber warum denn? fragte er. Du sollst mir immer das bringen, wo “nicht genügend” darunter steht. Versprichst du mir das?
Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir, sagte das Jesuskind. Hilflos guckte der kleine Junge. - Deinen Milchbecher, fuhr das Jesuskind fort. Aber den habe ich doch heute zerbrochen, entgegnete er. -
Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir auch das?
Aber nun mein dritter Wunsch, sagte das Jesuskind. Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie der Milchbecher kaputt gegangen ist. Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante der Krippe und weinte bitterlich. Ich, ich, ich …, brachte er unter Schluchzen mühsam heraus … Ich habe den Becher umgestoßen, in Wahrheit habe ich ihn doch absichtlich auf die Erde geworfen.
Ja, du sollst mir alle deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast bringen, sagte das Jesuskind, und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen, ich will dich annehmen in deiner Schwäche, ich will dir immer neu vergeben, ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. Willst du dir das schenken lassen?
Und der Junge schaute, hörte und staunte …
Die Wohnung ist auf Hochglanz poliert. Die Lebensmitteleinkäufe für die Feiertage sind dank meines Schatzes, der sich heute alleine in das Einkaufschaos gestürzt hat, im Kühlschrank verstaut. Das letzte Weihnachtsgeschenkle ist soeben von den Nadeln gehüpft und auch schon als Geschenk verpackt, …
… also wegen uns kann Weihnachten kommen